Festmahl mit dem Brot der Armen: Kastanienfest in Arcidosso


Die Kastanienzeit ist angebrochen – Nur zu essen sind sie fast zu schade.

Cari Saluti, Giovanni 🙂

Maremma Geheimtipp

„Die Kastanie ist reich an Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen und Mineralsalzen. Sie ist besonders für Sportler und Schwerstarbeiter geeignet, wirkt antiseptisch und hilft gegen Blutarmut und Depressionen.“ So preist die Gemeinde von Arcidosso auf ihrer Website ihr wichtigstes Erzeugnis an. Hinzuzufügen wäre noch, dass man mit ihr von der Vorspeise bis zum Nachtisch ein komplettes Menü zaubern kann.

Frisch vom Vulkankrater
Während die Kastanie als Nahrungsmittel in Deutschland kaum eine Statistenrolle spielt, ist sie auf dem Monte Amiata (mit 1738 Metern der höchste Berg der Südtoskana) oft Hauptdarsteller auf dem Speiseplan – und nebenbei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die Kastanien des Monte Amiata sind nicht umsonst mit dem Gütesiegel IGP (Indicazione Geografica Protetta) geschützt. Schon seit dem 14. Jahrhundert ist die landwirtschaftliche Nutzung der Amiata-Kastanie nachgewiesen – das Klima auf dem Vulkankrater scheint schon immer perfekt geeignet gewesen zu sein für deren Anbau. Kein Wunder, dass die Kastanie (vor allem in Form…

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